Autor: Roland Kissling, Journalist, Livestream-Experte & Gründer von Streamland.at|

  1. Relevanz

Das Wichtigste bei jeder Art von virtuellen Events, egal ob virtuelle Konferenz, Webinar oder Livestreaming, ist Relevanz. Was sie zu sagen haben muss das Interesse der Zuseher treffen wie ein Pfeil und nützlich sein. Leute können online im Gegensatz zu Präsenz Veranstaltungen ihren Vortragsraum blitzartig verlassen, also seien sie gnadenlos nützlich und unterhaltend wo immer möglich. Das heißt konkret auch, dass Sie das Thema so weit zuspitzen sollten wie möglich. Sprechen Sie beispielsweise nicht über ein allgemeines Thema wie Umweltschutz, sondern über „Praktische Methoden zur Filterung von CO2“. Dringen sie voll in eine möglichst enge Nische ein und nutzen Sie die Möglichkeit eines globalen Publikums. Relevanz bedeutet zudem auch inhaltliche Qualität. Holen Sie sich die allerbesten Vortragenden aus ihrer Nische und achten Sie auf werbefreien Inhalt.

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Autor: Dr. Gordon Lueckel, Geschäftsführender Gesellschafter, mmp moving media production GmbH |

Videos sind für die Vermarktung von Events unabdingbar: Schnell und auf den Punkt wird informiert, Stories wecken Neugierde und lösen die Emotionen aus, die die Teilnehmer zur Anmeldung bewegen. Warum sollten Sie auch als Veranstalter bis zu ihrem Event warten, um wertvolle Informationen per Video zu teilen? Genauso wie ein Kinotrailer anregt, die neue Produktion zu sehen, wird eine kurze Vorschau auf eine Veranstaltung die Interessenten motivieren, sich anzumelden und sich auf das zu freuen, was kommen wird.

Hier – ganz analog (!) – die wichtigsten Tipps für den Einsatz aufmerksamkeitsstarker Videos im Event-Marketing:

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Autor: Thomas Kloos, Autor des Buches SEO. KLARTEXT, Gründer & Geschäftsführer der .kloos KG |

An der Pandemie und den Auswirkungen auf unsere jeweilige Branche können wir nicht viel ändern. Aber wir können das Beste daraus machen, uns erneuern, und langfristig stärker aus der Krise kommen, als wir es vorher waren. Die Online-Bewerbung von Events, konkret über SEO, ist meiner Meinung nach ein wichtiger Teil davon.

  1. Basic SEO für die Event Seiten machen: SEO für Events funktioniert genau gleich wie SEO für jedes andere Thema. Es gibt eine Zielgruppe, die sucht nach etwas und Google reiht die relevantesten Dokumente von 1-10 auf der ersten Trefferseite. Wir müssen unter diesen ersten 10 Ergebnissen sein. Und zwar mit der richtigen Landing Page und einem relevanten und interessanten Snippet auf der Suchergebnisseite.

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Autorin: Jennifer Köhler ist Teamleiterin der Redaktion bei Möller Horcher Kommunikation |

Nicht erst seit Corona und den zunehmend digitalen Customer Journeys beginnt für Unternehmen die Beziehung zum Kunden immer seltener durch persönlichen Kontakt. Schlimmer noch, sie beginnt ohne ihr Wissen! Der erste Berührungspunkt ist heutzutage fast immer Content.

Auf der Suche nach der passenden Lösung für die eigenen Herausforderungen konsumieren potenzielle Kunden zunächst anonym eine ganze Reihe von Inhalten – und das zumeist online. Sie lesen Website-Texte, Fachartikel oder Social-Media-Posts, sie schauen sich Videos an oder nutzen Branchenportale. Schon anhand des gefundenen Contents fällen sie ein erstes Urteil über den jeweiligen Anbieter. Nur mit gutem, merkfähigem Content legen Unternehmen das richtige Fundament für eine erfolgreiche Customer Experience.

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Autorin: Laura Ingelmann, Podcast-Produzentin bei Frau Wenk und The Medical Network |

Vor über einem Jahr starteten wir mit unser Marke The Medical Network den „E-Health Pioneers Podcast“. Seitdem haben wir viel dazugelernt und unsere Podcast-Produktion Schritt für Schritt professionalisiert. Unsere fünf Learnings aus dieser Zeit – gerade im Hinblick auf den Start eines eigenen Podcasts und wie man ohne teures Equipment loslegt – möchte ich deshalb mit Ihnen teilen.

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Auf Personality und Authentizität kommt es jetzt an

Autor: Martin Philipp, Geschäftsführer von Evalanche by SC-Networks GmbH (www.sc-networks.de)

Im Zuge der Corona-Pandemie stehen viele Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Wie sie damit umgehen, sprich wie sie intern und extern Informationen weitergeben und welche Lösungen sie entwickeln – all das legt offen, welche Charakteristika und Werte diese Unternehmen ausmachen. Deshalb ist es gerade in Krisenzeiten wichtig, schnell und transparent zu kommunizieren. Hierbei gilt es in erster Linie, den Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern aufrechtzuerhalten, Mitgefühl und Verständnis zu zeigen und wirkungsvolle Unterstützung anzubieten.

Nicht wenige Unternehmen sind angesichts der rasanten Entwicklungen, die das Corona-Virus in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angestoßen hat, in eine Art Schockstarre verfallen. Unsicherheit prägt den Business-Alltag:

  • Was bedeutet die Ausbreitung des Virus und die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um genau das zu verhindern, mittel- und langfristig für die Wirtschaft?
  • Welche Auswirkungen hat das konkret auf das eigene Unternehmen?
  • Was können Unternehmen tun, um die Krise bestmöglich zu überstehen?

Oberste Priorität sollte sein, besonnen zu bleiben und positiv in die Zukunft zu blicken. Schwarzmalerei und Panikmache sind nicht nur unprofessionell, sondern verstellen auch den Blick für das Wesentliche. Jetzt braucht es eine realistische Einschätzung der aktuellen Situation sowie eine sachliche und lösungsorientierte, vor allem aber authentische Kommunikation – mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern.

Offen und ehrlich

Eine pessimistische und panische Kommunikation ist ebenso wenig zu empfehlen, wie eine geballte Ladung beschönigender Botschaften. Was Kunden, Lieferanten und andere externe Partner jetzt wirklich wissen wollen:

  • Hat die Krise Auswirkungen auf die Produktion, Warenverfügbarkeit oder Lieferzeiten?
  • Welche Maßnahmen hat das Unternehmen ergriffen, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten?
  • Wie, wann und wo sind die wichtigsten Ansprechpartner erreichbar?

Wer offen und ehrlich mit der aktuellen Lage umgeht und seine Geschäftspartner stets auf dem Laufenden hält, positioniert sich als verlässliche Anlaufstelle in der Krise. Dazu gehört auch, transparent mit dem eigenen Team zu kommunizieren und ihnen alle relevanten Informationen mitzugeben.

Konkrete Lösungswege und schnelle Unterstützung

Um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, braucht es gemeinsame Lösungen, die den Fortbestand existierender Netzwerke und Supply Chains sichern. Darüber hinaus sind gegenseitige Unterstützung und konkrete Hilfestellungen dann wirkungsvoll, wenn sie sich schnell und einfach umsetzen lassen. Unternehmen sollten sich daher fragen: Wo ist der Schmerz der Kunden und Partner gerade am größten? Dann können sie passgenaue und relevante Hilfsangebote machen: nützliche Inhalte, angepasste Konditionen oder andere individuelle Lösungen. Wichtig: Alle Maßnahmen sollten jedoch zur Firmenphilosophie passen, die gezeigte Solidarität darf nicht nur eine aufgesetzte Werbeaktion sein.

Angemessene Kommunikation auf allen relevanten Kanälen

Was Unternehmen jetzt kommunizieren sollten, ist eine Sache, wo sie es tun, eine andere. Denn auch hier gilt es mit Fingerspitzengefühl die richtigen Kommunikationswege zu wählen. Geänderte Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten müssen auf allen Kanälen aktuell sein – von der Website über die Profile in sozialen Medien bis hin zur Google My Business-Seite und digitalen Branchenbüchern. Entscheidend ist, dass die wichtigsten Informationen leicht zugänglich sind:

  • Personalisierte Mailings, die proaktiv und schnell mit einer Email Marketing Software versenden lassen, landen direkt im Posteingang der Empfänger und haben damit gute Chancen, wirklich wahrgenommen zu werden.
  • Auf der Website lassen sich alle relevanten Informationen zur aktuellen Lage so platzieren, dass Besucher sie nicht übersehen.
  • Im Blog können Unternehmen ihre konkreten Hilfsangebote vorstellen oder direkte Unterstützung bieten, etwa in Form von How-Tos oder Tipps.
  • Die Reichweite der sozialen Netzwerke eignet sich, um die aktuellen Informationen breit zu streuen und mit nutzwertigen Inhalten die Aufmerksamkeit von Kunden, Partnern und Interessenten zu gewinnen.

Authentizität offenbart Personality

Zwar lässt sich nicht abschätzen, wie lange die Corona-Pandemie noch das Business beherrschen wird und welche langfristigen Folgen auf die Unternehmen zukommen. Was allerdings jedes Unternehmen selbst in der Hand hat, ist die Kommunikation und Interaktion mit den eigenen Kunden und Partnern. Mit der richtigen Strategie und einer authentischen Personality sind Firmen verlässliche Ansprechpartner und Stabilisatoren in der Krise und haben selbst beste Chancen, diese gut zu überstehen. Denn eins ist klar: Irgendwann werden sich die Wogen glätten und dann bleiben vor allem diejenigen Unternehmen in Erinnerung, die während der Krise Flagge gezeigt und andere aufrichtig unterstützt haben.

Autor: Martin Philipp hat über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung, Vermarktung und dem Vertrieb von beratungsaufwendigen, webbasierten Produkten und Lösungen. Der diplomierte Betriebswirt ist Mitgeschäftsführer von Evalanche by SC-Networks GmbH (www.sc-networks.de) und verantwortet seit 2007 das Neukundengeschäft und die Kundenbegeisterung.

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Autorin: Dr. Venera D’Elia, Leiterin Business Development und Senior Consultant bei der Kommunikationsagentur Möller Horcher – Public Relations

Das Gesicht der B2B-Kommuniktion hat sich durch die Digitalisierung verändert. Neben der klassischen, textbasierten PR in Print- oder Online-Medien haben sich etliche neue Kanäle und Formate entwickelt, von Social Media bis hin zu Audio- und Video-Plattformen. Zudem sind Online-Redaktionen heute nicht mehr der verlängerte Arm der Print-Redakteure. Was sich für B2B-Unternehmen und ihre Agenturen allerdings nicht geändert hat: Medien haben nach wie vor den Anspruch, ihre Nutzer mit nutzwertigen, spannenden und neuen Contents zu versorgen. Fachmedien wollen exklusive Inhalte, egal welchen Kanal sie mit welchem Format bespielen. Unique Content ist darum ein zentrales Schlagwort der modernen B2B-Kommunikation. Eine weitere Konsequenz der Digitalisierung ist der Siegeszug der Daten-PR. Aus Daten entsteht Content, und die Wirkung der Veröffentlichungen wird wiederum durch die Analyse von Daten getrackt und optimiert. Alles, was Redakteuren hilft, ihren Job zu machen und ihre Leser zufriedenzustellen, hilft B2B-Unternehmen dabei, bei diesen Redakteuren zu punkten. B2B-Kommunikation muss den Blick heute weiten: auf alle modernen Kanäle und Formate. Weiterlesen

Autorin: Sandy Wilzek, Agenturleiterin Freiberg von Möller Horcher (www.moeller-horcher.de)

Alle Welt mahnt, bloß nicht den Anschluss an die digitalisierte Welt zu verpassen. Klassische PR kann man da vergessen – heute zählt nur noch Online-Marketing. Stimmt das? Natürlich nicht. Denn was es heute wirklich braucht, ist eine sehr enge Verzahnung aller Kommunikations- und Marketingmaßnahmen. Online-Marketing hat darin genauso seinen Platz wie die PR. Weiterlesen

Cyberbedrohungen sind fast so alt wie das Konzept des modernen Rechners. Bereits in den frühen achtziger Jahren wurden die ersten Computerviren entwickelt und zumeist über Disketten ausgetauscht und verbreitet. 1988 wurde mit dem Virus Construction Kit der erste Baukasten veröffentlicht, mit dem es auch Anfängern möglich war, Viren nach Maß zu erstellen. Die Kommerzialisierung des Internets und die rasche Verbreitung privater und geschäftlicher Internetanschlüsse in den neunziger Jahren, ebneten den Weg für einen weiteren Erfolgskurs von Hackern, Crackern, Viren, Würmern und Co.

Im 21. Jahrhundert erlebt die Cyberkriminalität nun ihren  vorläufig ersten Höhepunkt: Die wachsende Verbreitung von Mobile Computing sowie die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung stellen die IT-Sicherheit vor neue Herausforderungen und bieten Hackern so viele Angriffsmöglichkeiten wie nie zuvor. Spam- und Phishing-Mails sowie raffinierte Schadprogramme haben sich zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt, das jedes Jahr Milliarden in die Kassen der Täter spült. Dass das Internet mittlerweile auch in sensiblen Industrien wie dem Finanzwesen oder der Medizingeräteindustrie Einzug gehalten hat, verstärkt dabei den Kampfgeist der Hacker. Denn Online-Banking, Mobile Payment-Apps oder vernetzte Medizingeräte öffnen Tür und Tor für profitable Manipulationen und gewinnversprechenden Datendiebstahl. Gestohlene Kreditkarteninformationen oder Patientendaten werden im Dark Net mittlerweile zu Höchstpreisen gehandelt. Im Fokus der Cyberkriminellen steht dabei nicht nur der Endnutzer. Insbesondere Angriffe auf Unternehmen haben im Laufe der Jahre deutlich an Intensität zugenommen. Neben DDoS-Attacken, Erpressung oder gezielter Sabotage spielt hier – dank Industrie 4.0 und der smarten Fabrik – auch Industriespionage eine immer größere Rolle. Weiterlesen

Die Kommunikation im Business-to-Business-Bereich (B2B) steht vor etlichen Herausforderungen: ein hochdynamischer Markt, eine (Fach-)Medienlandschaft im Umbruch und ein immer stärkerer Kommunikationswettbewerb mit den Marktteilnehmern. Mochte es früher ausreichen, eine Pressemeldung zu verschicken, um für ein neues Produkt hohe Sichtbarkeit in den Fachmedien zu erzielen, löst sich die alte Rollenverteilung zwischen Medienvertretern und -konsumenten durch die Social Media zunehmend auf – beide Seiten leiden unter einem „Information Overload“. Gerade deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, ein konsistentes Bild nach innen und außen abzugeben – man spricht von „Integrierter Kommunikation“, die im Gegensatz zu der in vielen Unternehmen praktizierten Kommunikationsform steht: extern vor intern. Oftmals sind die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von den restlichen Unternehmensbereichen getrennt sind. Dann entstehen Marketing-Silos: Es findet keine interne Abstimmung statt, welche Information zu welcher Zeit über welchen Kanal zu kommunizieren ist. Die unangenehmen Folgen: Das Marketing führt Maßnahmen durch, die nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen, und die Mitarbeiter erfahren aus den Medien über Veränderungen im Unternehmen. Darum gilt: erst die Mitarbeiter informieren, dann die Medien. Wie sich die Prinzipien der Integrierten Kommunikation im B2B-Umfeld anwenden lassen, zeigen folgende fünf Tipps am Beispiel eines Produktlaunchs.

Tipp 1: Holen Sie relevante Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig ins Boot

Sorgen Sie dafür, dass sich alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig abstimmen. Um die Kommunikation von Anfang an zu vereinheitlichen, sind schon in einer frühen Phase regelmäßige Meetings zwischen Produktmarketing, -management und -entwicklung sinnvoll. Ein gemeinsam erarbeitetes, verpflichtendes Fact Sheet bildet dann die Basis für eine konsistente Kommunikation. Mitunter ist auch ein Workshop hilfreich, in dem Marketing, Vertrieb und Produktmanagement den Namen des neuen Produkts gemeinsam entwickeln.

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