Warum die Bedeutung von guten Inhalten unterschätzt wird und welche Folgen das haben kann

Autor: Christian Tembrink von netspirits

Der Begriff „Content Marketing“ ist scheinbar allgegenwärtig – von allen Seiten heißt es bereits seit ein paar Jahren, dass dies die Zauberformel für den Erfolg von Unternehmen und Marken sei. Doch manche Unternehmer und Marketingverantwortliche wissen offenbar nicht, wie diese vielversprechende Marketingtechnik funktioniert, sonst würden sie die Erstellung von Inhalten nicht als lästige Pflicht sehen, bei der es nur darum geht, möglichst viele Kanäle regelmäßig mit Inhalten zu stopfen. Es werden mittelmäßige Stockfotos gekauft, lieblose Videos nebenbei produziert und nichtssagende Texte bei Text-Discountern bestellt. Das Ergebnis: Die Inhalte werden von den Zielgruppen mit Nichtbeachtung gestraft. Content wird zur Wegwerfware, die binnen kürzester Zeit in den Untiefen des Webs verschwindet. Und schon werden erste Stimmen laut, die den Sinn von Content Marketing anzweifeln. Die Antwort darauf: Content Marketing ist zwar keine Garantie für den großen Erfolg, aber minderwertiger Content bleibt garantiert erfolglos.

Content ist der Verkäufer des Onlinehandels   
Mangelndes Interesse und keine Resonanz der Zielgruppe sind das kleinste Übel, das minderwertige Inhalte verursachen können. Für ein Unternehmen oder eine Marke kann eine nachlässige Kommunikation weitaus schlimmere Folgen haben. Denn was im stationären Einzelhandel der Verkäufer ist, ist für den Onlinehandel der Content: Er empfängt den Kunden, berät ihn und sorgt dafür, dass er das Geschäft in guter Erinnerung behält. Ein guter Verkäufer hat stets diese Punkte im Blick:

-Er berät den Kunden nur, wenn dieser das wünscht und hält sich zurück, wenn der Kunde keine Beratung sucht.
-Er geht darauf ein, was sein Kunde wissen möchte und was ihn interessiert.
-Er stellt sich auf die jeweilige Person ein – er spricht beispielsweise mit einer seriösen älteren Dame anders als mit einem flippigen Teenager.
-Er stellt die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt und nicht sich selbst. Weiterlesen

Autorin: Andrea Kannappel

Kaum fallen die Temperaturen unter 30 Grad, denken alle an Weihnachten. Macht aber auch Sinn, wenn Sie nicht wollen, dass Ihr bevorzugtes Präsent aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr rechtzeitig ankommt. Aber auch, wenn Sie „nur“ eine Karte versenden, sollten Sie sich rechtzeitig mit einem originellen Konzept beschäftigen, um Ihre Kunden nicht zu langweilen. Schließlich können Sie das Fest im besten Marketing-Sinne dazu nutzen, die Beziehung zu Ihren Kunden zu stärken und sie damit stärker an sich zu binden.

Dazu ist es wichtig, dass Sie persönlich werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ihre professionelle unternehmerische Seite kennen Ihre Kunden bereits. Was macht Sie als Mensch aus? Was war im letzten Jahr in Ihrem Unternehmen los? Vielleicht finden Sie ein passendes Unterthema dazu? Oder machen Sie einfach mal was ganz anderes als letztes Jahr. Spielen Sie mit Ihren Unternehmensfarben oder mit einzelnen Stilelementen. Setzen Sie Kreativitätstechniken ein, um neue Ideen zu finden.

Falls Sie Geschenke versenden, so müssen die übrigens nicht zwangsläufig Ihr Logo tragen. Ohne Logo wirken die Artikel meist hochwertiger und persönlicher. Und Sie haben keine hohen Mindestabnahmemengen. Vielleicht können Sie sogar unterschiedliche Geschenke auswählen – passend zum jeweiligen Empfänger oder zumindest Empfängergruppe? Zum Beispiel andere Geschenke für Männer und Frauen? Oder für Jung und Alt? Oder für Geschäfts- und Privatkunden?

Anregungen können Sie sich bei großen Online-Shops oder Werbemittelanbietern. Die beraten Sie auch gerne, wenn Sie ein bisschen etwas über die Beschenkten erzählen. Die meisten Artikel können Sie auch ohne Logo-Anbringung bestellen. Lassen Sie sich unbedingt Muster schicken, bevor Sie die komplette Menge in Auftrag geben. Vieles sieht auf den Hochglanz-Fotos besser aus als es sich tatsächlich anfühlt. In diesem Sinne: Frohes Fest! 🙂

Autorin:
Andrea Kannappel
E-Mail: andrea(at)kannappel-marketing(dot)de
http://www.kannappel-marketing.de/

 

 

 

 

 

Unzählige Werbearten machen es schwer, sich (richtig) zu entscheiden. Führt eher ein Flyer, eine Anzeige oder eine Online-Kampagne ans Ziel?
Die Antwort darauf liefert Ihnen die sogenannte „Customer Journey“. Damit ist der Kaufprozess Ihrer Zielgruppe gemeint. Je nach Themenstellung und Persönlichkeitstyp bevorzugen wir unterschiedliche Kanäle, auf denen wir nach einer Lösung für unsere Herausforderungen suchen. Effiziente Werbung wird entlang dieses Prozesses platziert, um die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft im richtigen Moment anzusprechen.

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Die Kommunikation im Business-to-Business-Bereich (B2B) steht vor etlichen Herausforderungen: ein hochdynamischer Markt, eine (Fach-)Medienlandschaft im Umbruch und ein immer stärkerer Kommunikationswettbewerb mit den Marktteilnehmern. Mochte es früher ausreichen, eine Pressemeldung zu verschicken, um für ein neues Produkt hohe Sichtbarkeit in den Fachmedien zu erzielen, löst sich die alte Rollenverteilung zwischen Medienvertretern und -konsumenten durch die Social Media zunehmend auf – beide Seiten leiden unter einem „Information Overload“. Gerade deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, ein konsistentes Bild nach innen und außen abzugeben – man spricht von „Integrierter Kommunikation“, die im Gegensatz zu der in vielen Unternehmen praktizierten Kommunikationsform steht: extern vor intern. Oftmals sind die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von den restlichen Unternehmensbereichen getrennt sind. Dann entstehen Marketing-Silos: Es findet keine interne Abstimmung statt, welche Information zu welcher Zeit über welchen Kanal zu kommunizieren ist. Die unangenehmen Folgen: Das Marketing führt Maßnahmen durch, die nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen, und die Mitarbeiter erfahren aus den Medien über Veränderungen im Unternehmen. Darum gilt: erst die Mitarbeiter informieren, dann die Medien. Wie sich die Prinzipien der Integrierten Kommunikation im B2B-Umfeld anwenden lassen, zeigen folgende fünf Tipps am Beispiel eines Produktlaunchs.

Tipp 1: Holen Sie relevante Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig ins Boot

Sorgen Sie dafür, dass sich alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig abstimmen. Um die Kommunikation von Anfang an zu vereinheitlichen, sind schon in einer frühen Phase regelmäßige Meetings zwischen Produktmarketing, -management und -entwicklung sinnvoll. Ein gemeinsam erarbeitetes, verpflichtendes Fact Sheet bildet dann die Basis für eine konsistente Kommunikation. Mitunter ist auch ein Workshop hilfreich, in dem Marketing, Vertrieb und Produktmanagement den Namen des neuen Produkts gemeinsam entwickeln.

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Die Rolle der Public Relations im Kanon der Kommunikationsdisziplinen wandelt sich. Gerade im B2B-Bereich wird sie als Vertriebs-PR immer wichtiger. Es ist mehr und mehr erfolgsentscheidend, PR, Marketing und Vertrieb eng miteinander zu verzahnen. Während PR früher oft nur ganz allgemein das Image verbessert hat, ist sie heute viel stärker in der Pflicht, den Vertrieb zu unterstützen. Der moderne Begriff der „Vertriebs-PR“ macht diese neuen Aufgaben sinnfällig. Wie B2B-Unternehmen es schaffen, durch Vertriebs-PR gezielt den Absatz zu fördern, potenzielle Kunden zu erreichen und sie von konkreten Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen, zeigen die folgenden sieben Tipps:

  1. Sorgen Sie für eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen

Betreiben Firmen B2B-Kommunikation, nutzen sie dafür zumeist klassische Maßnahmen der Produkt-PR, von der Produkt-Pressemeldung über den Fach- bis hin zum Anwenderbericht. Natürlich gehört auch Multimedia-Content wie z. B. Slideshows oder Erklärfilme dazu. Damit sämtliche PR-Maßnahmen auf Ihre Vertriebsmaßnahmen einzahlen und als Elemente einer integrierten Vertriebskampagne funktionieren, ist eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen unverzichtbar.

  1. Starten Sie rechtzeitig mit der Vertriebs-PR

Beziehen Sie Ihre PR-Abteilung oder PR-Agentur frühzeitig z.B. in die Planung eines Launchs mit ein, um eine Vertriebskampagne optimal mit PR-Maßnahmen unterstützen zu können. Hat ein Unternehmen etwa ein neues Produkt entwickelt, legen Marketing und Vertrieb die Branchen und Zielgruppen fest, die gezielt angesprochen werden sollen. Sobald dies geschehen ist, sollten Sie die PR-Profis ins Boot holen. Denn es muss nicht nur Content – ob Texte oder Multi-Media-Material – recherchiert, erstellt und freigegeben werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Ebenso gilt es, Redaktionsschlüsse zu beachten, die beispielsweise bei monatlich erscheinenden Printmedien oft bis zu sechs Wochen vor dem Erscheinungstermin liegen.

  1. Analysieren und gewichten Sie Ihre Zielmedien

Analysieren Sie die für Ihre Zielgruppen wichtigen Medien im Hinblick auf ihre Relevanz und gewichten Sie sie in einem A-B-C-Ranking. Längst nicht alle Medien erzielen für ein spezifisches Thema eine gleich hohe Durchdringung der Zielgruppe. Der nächste Schritt ist die Themenschwerpunkt-Recherche: Häufig gibt es in einem Medium nur ein- oder zweimal im Jahr einen redaktionellen Schwerpunkt, der einen idealen Rahmen bietet, um Ihr neues Produkt oder einen neuen Service zu kommunizieren.

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