In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Kanäle, über die wir unsere User erreichen, mit ihnen kommunizieren und sie an uns binden wollen.

Und das ist ein aufwändiger Prozess: Wir analysieren die Bedürfnisse unserer Kunden, wir fragen sie nach ihrem Feedback, wir sind immer bemüht, sie bei Laune zu halten und besorgt, wenn sie längere Zeit wegbleiben. In der heutigen Zeit arbeiten wir mehr für unsere Nutzer als jemals zuvor – und das hat seinen Grund. Denn der Nutzer war nie wichtiger für unser Business. Im Hinblick auf die Vielzahl der Kanäle wird die Bedeutung der User noch deutlicher: Sie sind das Band zwischen den verschiedenen Kanälen, das alles zusammenhält.

Seine Nutzer effektiv zu analysieren war auch schon mal einfacher – noch vor einiger Zeit reichte es, Cookies zu setzen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Auch für das Marketing brachte der explosionsartige Zuwachs an Kanälen Herausforderungen mit sich: Routinekampagnen mussten überdacht und das Budget neu angepasst werden. Nun kann uns der Nutzer endlich etwas für unseren Einsatz zurückgeben – als der rote Faden im Chaos der Kanäle.

Stellen Sie sich die folgende Situation vor: Ihre iOS-App bringt nicht die gewünschte Konversionsrate. Aber die Webseite läuft nicht schlecht, sodass Ihre Web Developer keinen Anlass sehen, etwas zu verändern. Nur führt Ihre App nicht zu den gewünschten Conversions, was Ihnen keine Ruhe lässt. Doch was wäre, wenn Sie sich den einzelnen User und nicht die verschiedenen Kanäle anschauen würden? Dann würde sich Ihnen vielleicht das folgende Bild eröffnen: iOS-User konvertieren zehnmal schneller als Android-User– nur tun sie es über ihre Computer, nicht ihre iPhones. Dagegen hätte Ihnen kanalzentriertes Tracking an dieser Stelle eine Webseite mit toller Performance und eine schwächelnde iOS-App gezeigt, die einen neuen Developer braucht. Nur wenn diese Kanäle durch den Nutzer verbunden werden, wissen Sie, was wirklich passiert.

Es hatte schon seine Richtigkeit, dass Unternehmen den Fokus auf kanalzentriertes Marketing setzten: Als es nur Webseiten gab, waren diese auch die einzigen digitalen Kanäle. Und diese Zahlen wurden dann gemessen. So weit, so gut. Danach kamen die Apps und man dachte: „Kein Problem, die können wir auch messen!“ Und dann gab es die Apps für verschiedene Geräte und Betriebssysteme. Und die mobilen Webseiten für mobile Browser. Wie wir alle wissen, sind alte Gewohnheiten nur schwer abzulegen – der erste Ansatz war, auch diese zu messen. Aber irgendwann, vielleicht als jeder Haushalt sich das zehnte Gerät zulegte, wurde es unmöglich, sich auf die Kanäle zu konzentrieren. Heute haben Unternehmen gleich mehrere Webseiten und Apps. Der Aufwand wäre viel zu groß, für jede davon ein Team oder einzelne Analysten einzusetzen.

Konzentrieren Sie sich also lieber auf den User, nicht die Kanäle. Nutzen Sie Ihre Nutzer.

Autor:
Christian Sauer, CEO, Webtrekk GmbH

Webtrekk GmbH Robert-Koch-Platz 4 | 10115 Berlin

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