Mit 5 Tipps für Ihren Weg zur individuellen Kundenkommunikation & 3 Use Cases aus der Praxis

Was Tante Emma früher schon wusste … stimmt für Marketing-Verantwortliche heute immer noch. Kunden wollen: persönliche Ansprache und passgenaue Angebote. Die Wünsche sollen von den Augen abgelesen werden, am besten noch, bevor der Kunde selbst davon weiß. Für Tante Emma war das recht einfach, schließlich spielte sich der Kundenkontakt ausschließlich in ihrem Laden ab und der Kundenkreis war auch überschaubar. Was aber machen wir, als Marketing-Verantwortliche, heute?

• Verschiedene Ladenlokale
• Onlineshop
• Kundenkarte
• App & Mobile
• Social Media
• Newsletter
• Mehrere Tausend oder Millionen
von Kunden
• Über die ganze Welt verteilt

Was Tante Emma in klein angefangen hat, wird nun immer komplexer. Die Anzahl der Touchpoints nimmt stetig zu, die Kommunikationsfrequenz gleichermaßen und so erreichen wir eine ganz neue Quantität und Qualität der Kommunikation: Willkommen in der Digitalisierung, in der der Wettbewerb nur ein Klick entfernt ist….

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Warum die Bedeutung von guten Inhalten unterschätzt wird und welche Folgen das haben kann

Autor: Christian Tembrink von netspirits

Der Begriff „Content Marketing“ ist scheinbar allgegenwärtig – von allen Seiten heißt es bereits seit ein paar Jahren, dass dies die Zauberformel für den Erfolg von Unternehmen und Marken sei. Doch manche Unternehmer und Marketingverantwortliche wissen offenbar nicht, wie diese vielversprechende Marketingtechnik funktioniert, sonst würden sie die Erstellung von Inhalten nicht als lästige Pflicht sehen, bei der es nur darum geht, möglichst viele Kanäle regelmäßig mit Inhalten zu stopfen. Es werden mittelmäßige Stockfotos gekauft, lieblose Videos nebenbei produziert und nichtssagende Texte bei Text-Discountern bestellt. Das Ergebnis: Die Inhalte werden von den Zielgruppen mit Nichtbeachtung gestraft. Content wird zur Wegwerfware, die binnen kürzester Zeit in den Untiefen des Webs verschwindet. Und schon werden erste Stimmen laut, die den Sinn von Content Marketing anzweifeln. Die Antwort darauf: Content Marketing ist zwar keine Garantie für den großen Erfolg, aber minderwertiger Content bleibt garantiert erfolglos.

Content ist der Verkäufer des Onlinehandels   
Mangelndes Interesse und keine Resonanz der Zielgruppe sind das kleinste Übel, das minderwertige Inhalte verursachen können. Für ein Unternehmen oder eine Marke kann eine nachlässige Kommunikation weitaus schlimmere Folgen haben. Denn was im stationären Einzelhandel der Verkäufer ist, ist für den Onlinehandel der Content: Er empfängt den Kunden, berät ihn und sorgt dafür, dass er das Geschäft in guter Erinnerung behält. Ein guter Verkäufer hat stets diese Punkte im Blick:

-Er berät den Kunden nur, wenn dieser das wünscht und hält sich zurück, wenn der Kunde keine Beratung sucht.
-Er geht darauf ein, was sein Kunde wissen möchte und was ihn interessiert.
-Er stellt sich auf die jeweilige Person ein – er spricht beispielsweise mit einer seriösen älteren Dame anders als mit einem flippigen Teenager.
-Er stellt die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt und nicht sich selbst. Weiterlesen

Autorin: Andrea Kannappel

Kaum fallen die Temperaturen unter 30 Grad, denken alle an Weihnachten. Macht aber auch Sinn, wenn Sie nicht wollen, dass Ihr bevorzugtes Präsent aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr rechtzeitig ankommt. Aber auch, wenn Sie „nur“ eine Karte versenden, sollten Sie sich rechtzeitig mit einem originellen Konzept beschäftigen, um Ihre Kunden nicht zu langweilen. Schließlich können Sie das Fest im besten Marketing-Sinne dazu nutzen, die Beziehung zu Ihren Kunden zu stärken und sie damit stärker an sich zu binden.

Dazu ist es wichtig, dass Sie persönlich werden. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Ihre professionelle unternehmerische Seite kennen Ihre Kunden bereits. Was macht Sie als Mensch aus? Was war im letzten Jahr in Ihrem Unternehmen los? Vielleicht finden Sie ein passendes Unterthema dazu? Oder machen Sie einfach mal was ganz anderes als letztes Jahr. Spielen Sie mit Ihren Unternehmensfarben oder mit einzelnen Stilelementen. Setzen Sie Kreativitätstechniken ein, um neue Ideen zu finden.

Falls Sie Geschenke versenden, so müssen die übrigens nicht zwangsläufig Ihr Logo tragen. Ohne Logo wirken die Artikel meist hochwertiger und persönlicher. Und Sie haben keine hohen Mindestabnahmemengen. Vielleicht können Sie sogar unterschiedliche Geschenke auswählen – passend zum jeweiligen Empfänger oder zumindest Empfängergruppe? Zum Beispiel andere Geschenke für Männer und Frauen? Oder für Jung und Alt? Oder für Geschäfts- und Privatkunden?

Anregungen können Sie sich bei großen Online-Shops oder Werbemittelanbietern. Die beraten Sie auch gerne, wenn Sie ein bisschen etwas über die Beschenkten erzählen. Die meisten Artikel können Sie auch ohne Logo-Anbringung bestellen. Lassen Sie sich unbedingt Muster schicken, bevor Sie die komplette Menge in Auftrag geben. Vieles sieht auf den Hochglanz-Fotos besser aus als es sich tatsächlich anfühlt. In diesem Sinne: Frohes Fest! 🙂

Autorin:
Andrea Kannappel
E-Mail: andrea(at)kannappel-marketing(dot)de
http://www.kannappel-marketing.de/

 

 

 

 

 

Video Strategie im Content Marketing? Hub, Help und Hero als Guideline

Autor: Stefan Huber / Co-Autor: Marc Figur

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, im Rahmen einer Content Marketing Strategie auch den Einsatz von Bewegtbild abzubilden. Google hat mit dem YouTube Creator Playbook for Brands spannende Empfehlungen für eine erfolgreiche Content Strategie für YouTube-Channels von Marken entwickelt.

Wir haben uns einige Gedanken darüber gemacht, wie Unternehmen von der Hub, Help und Hero Content Strategie auch jenseits von YouTube profitieren können und diese im folgenden Blogbeitrag zusammengefasst. Jenseits heißt auf einem eigenen Hub und nicht nur auf YouTube. YouTube spielt natürlich eine zentrale Rolle, ist aber für Unternehmen, ob im B2B oder B2C, nicht immer der alleinige Heilsbringer.

Vorab: Analyse der Content Marketing Strategie

Als erstes gilt es, einen Blick auf die Unternehmensstrategie und die Content Marketing Strategie zu werfen: Wurde die Grundlagenarbeit sorgfältig erledigt? Weiß das Unternehmen, wie die Kunden denken und welche Themen sie spannend finden? Wurden Persona entwickelt und auf der Basis eine detaillierte Zielgruppenanalyse gemacht? Wurde die Customer Journey mit allen Touchpoints abgebildet und sind die KPIs definiert, um die angestrebten Ziele am Ende auch messen zu können? Passt die Content Marketing Strategie zum Unternehmen und zur Marke?  Zu empfehlen ist auch immer eine Wettbewerbsanalyse. Wie positionieren sich die Marktbegleiter mit Videos? Mit diesen Erkenntnissen kann dann im nächsten Schritt die Hub, Help und Hero Strategie entwickelt werden.

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SEO stand bisher für „Search Engine Optimization“, die Suchmaschinenoptimierung. Doch wird der Google-Algorithmus immer intelligenter – nach Updates wie Panda, Hummingbird und der Einführung von „Rankbrain“, einem Algorithmus auf Machine-Learning-Basis sollten wir uns von dieser Definition verabschieden und SEO vielmehr als Search Experience Optimization verstehen. Diesem Ansatz liegt also ein tiefes Verständnis der Nutzerintention sowie die Bereitstellung von hochwertigem, nutzwertigen Content zugrunde, der den Bedürfnissen der User entspricht.

Am zweiten Tag der Cyber Content Week, an dem sich alles um das Thema SEO drehte, sollte daher vor allem diese Frage beantwortet werden:  Wie sieht Content aus, der dem Nutzer einen wirklichen Mehrwert bietet – und deshalb von der Suchmaschine als relevant erkannt wird?

Alle Präsentationen von Tag 2 mit weiterführenden Analysen, detaillierten Insights und Fallbeispielen gibt es hier als Download. [Link: http://pages.searchmetrics.com/CyberContentWeek.html]

Old School SEO vs. Search Experience Optimization

Keywords sind tot.

War früher Keyword-Optimierung ein Hauptbestandteil einer effizienten SEO-Strategie, liegt der Fokus heute auf relevantem, umfassendem Content. Die grundlegende Frage, die über den Erfolg bzw. Misserfolg einer Website in der organischen Suche entscheidet, ist jetzt „Wie relevant ist der Content für den User in seiner aktuellen Situation? Wie umfassend sind die bereitgestellten Informationen?“ Weiterlesen

Cyberbedrohungen sind fast so alt wie das Konzept des modernen Rechners. Bereits in den frühen achtziger Jahren wurden die ersten Computerviren entwickelt und zumeist über Disketten ausgetauscht und verbreitet. 1988 wurde mit dem Virus Construction Kit der erste Baukasten veröffentlicht, mit dem es auch Anfängern möglich war, Viren nach Maß zu erstellen. Die Kommerzialisierung des Internets und die rasche Verbreitung privater und geschäftlicher Internetanschlüsse in den neunziger Jahren, ebneten den Weg für einen weiteren Erfolgskurs von Hackern, Crackern, Viren, Würmern und Co.

Im 21. Jahrhundert erlebt die Cyberkriminalität nun ihren  vorläufig ersten Höhepunkt: Die wachsende Verbreitung von Mobile Computing sowie die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung stellen die IT-Sicherheit vor neue Herausforderungen und bieten Hackern so viele Angriffsmöglichkeiten wie nie zuvor. Spam- und Phishing-Mails sowie raffinierte Schadprogramme haben sich zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt, das jedes Jahr Milliarden in die Kassen der Täter spült. Dass das Internet mittlerweile auch in sensiblen Industrien wie dem Finanzwesen oder der Medizingeräteindustrie Einzug gehalten hat, verstärkt dabei den Kampfgeist der Hacker. Denn Online-Banking, Mobile Payment-Apps oder vernetzte Medizingeräte öffnen Tür und Tor für profitable Manipulationen und gewinnversprechenden Datendiebstahl. Gestohlene Kreditkarteninformationen oder Patientendaten werden im Dark Net mittlerweile zu Höchstpreisen gehandelt. Im Fokus der Cyberkriminellen steht dabei nicht nur der Endnutzer. Insbesondere Angriffe auf Unternehmen haben im Laufe der Jahre deutlich an Intensität zugenommen. Neben DDoS-Attacken, Erpressung oder gezielter Sabotage spielt hier – dank Industrie 4.0 und der smarten Fabrik – auch Industriespionage eine immer größere Rolle. Weiterlesen

Wie fängt man am besten an, wenn man für sich werben möchte? Es gibt so viele Werbeformate, dass die Auswahl schwerfällt. Und womöglich haben Sie auch noch mehrere Zielgruppen. Fangen Sie daher mit etwas Leichtem an:
Wie fängt man am besten an, wenn man für sich werben möchte? Es gibt so viele Werbeformate, dass die Auswahl schwerfällt. Und womöglich haben Sie auch noch mehrere Zielgruppen. Fangen Sie daher mit etwas Leichtem an:
1. Schritt: Was bieten Sie an?
Wenn es mehr als zwei oder drei Produkte/Dienstleistungen sind, sollten Sie danach priorisieren, welche Sie schwerpunktmäßig bewerben möchten: Was ist für Sie am lukrativsten?
2. Schritt: Für wen sind die Leistungen interessant?

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Customer Journeys werden immer komplexer. Dies eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten für die personalisierte Kundenansprache, gleichzeitig steigt jedoch mit jedem Marketingkanal das Risiko von Fehlinvestitionen. Um den Überblick über Marketingkanäle und Budgets zu behalten, ist eine ausgeklügelte Tagging-Strategie unverzichtbar. Dies ist aber ohne eine geeignete Lösung zum Tag Management unmöglich

Nur taggen alleine reicht nicht aus

Tags sind ein elementarer Bestandteil des Online-Marketings. Die kurzen Code-Schnipsel werden in die einzelnen Webseiten einer Webpräsenz integriert und dienen dem Tracking der Aktivitäten von Besuchern. Zu den Geläufigsten zählen die Counter Tags (die sogenannten „Zählpixel“), Retargeting Tags sowie Conversion Tags zum Zählen von Klicks oder zum Feststellen, ob der Kunde nach dem Surfen auch gekauft hat. Die von ihnen gelieferten Daten bilden die Grundlage für eine gezielte Kundenansprache über alle Touchpoints hinweg und erlauben eine Optimierung des Kanalmixes für eine Kampagne sowie der Budgetverteilung. Hierfür sind jedoch moderne Lösungen zur Tag-Verwaltung, sogenannte Tag Management System (TMS) oder „Container-Lösungen“ erforderlich.

Der Grund: Weiterlesen

Unzählige Werbearten machen es schwer, sich (richtig) zu entscheiden. Führt eher ein Flyer, eine Anzeige oder eine Online-Kampagne ans Ziel?
Die Antwort darauf liefert Ihnen die sogenannte „Customer Journey“. Damit ist der Kaufprozess Ihrer Zielgruppe gemeint. Je nach Themenstellung und Persönlichkeitstyp bevorzugen wir unterschiedliche Kanäle, auf denen wir nach einer Lösung für unsere Herausforderungen suchen. Effiziente Werbung wird entlang dieses Prozesses platziert, um die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft im richtigen Moment anzusprechen.

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Die Kommunikation im Business-to-Business-Bereich (B2B) steht vor etlichen Herausforderungen: ein hochdynamischer Markt, eine (Fach-)Medienlandschaft im Umbruch und ein immer stärkerer Kommunikationswettbewerb mit den Marktteilnehmern. Mochte es früher ausreichen, eine Pressemeldung zu verschicken, um für ein neues Produkt hohe Sichtbarkeit in den Fachmedien zu erzielen, löst sich die alte Rollenverteilung zwischen Medienvertretern und -konsumenten durch die Social Media zunehmend auf – beide Seiten leiden unter einem „Information Overload“. Gerade deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, ein konsistentes Bild nach innen und außen abzugeben – man spricht von „Integrierter Kommunikation“, die im Gegensatz zu der in vielen Unternehmen praktizierten Kommunikationsform steht: extern vor intern. Oftmals sind die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von den restlichen Unternehmensbereichen getrennt sind. Dann entstehen Marketing-Silos: Es findet keine interne Abstimmung statt, welche Information zu welcher Zeit über welchen Kanal zu kommunizieren ist. Die unangenehmen Folgen: Das Marketing führt Maßnahmen durch, die nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen, und die Mitarbeiter erfahren aus den Medien über Veränderungen im Unternehmen. Darum gilt: erst die Mitarbeiter informieren, dann die Medien. Wie sich die Prinzipien der Integrierten Kommunikation im B2B-Umfeld anwenden lassen, zeigen folgende fünf Tipps am Beispiel eines Produktlaunchs.

Tipp 1: Holen Sie relevante Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig ins Boot

Sorgen Sie dafür, dass sich alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig abstimmen. Um die Kommunikation von Anfang an zu vereinheitlichen, sind schon in einer frühen Phase regelmäßige Meetings zwischen Produktmarketing, -management und -entwicklung sinnvoll. Ein gemeinsam erarbeitetes, verpflichtendes Fact Sheet bildet dann die Basis für eine konsistente Kommunikation. Mitunter ist auch ein Workshop hilfreich, in dem Marketing, Vertrieb und Produktmanagement den Namen des neuen Produkts gemeinsam entwickeln.

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