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Recap: Cyber Content Week – Fokus: SEO 2016 – E wie Experience

SEO stand bisher für „Search Engine Optimization“, die Suchmaschinenoptimierung. Doch wird der Google-Algorithmus immer intelligenter – nach Updates wie Panda, Hummingbird und der Einführung von „Rankbrain“, einem Algorithmus auf Machine-Learning-Basis sollten wir uns von dieser Definition verabschieden und SEO vielmehr als Search Experience Optimization verstehen. Diesem Ansatz liegt also ein tiefes Verständnis der Nutzerintention sowie die Bereitstellung von hochwertigem, nutzwertigen Content zugrunde, der den Bedürfnissen der User entspricht.

Am zweiten Tag der Cyber Content Week, an dem sich alles um das Thema SEO drehte, sollte daher vor allem diese Frage beantwortet werden:  Wie sieht Content aus, der dem Nutzer einen wirklichen Mehrwert bietet – und deshalb von der Suchmaschine als relevant erkannt wird?

Alle Präsentationen von Tag 2 mit weiterführenden Analysen, detaillierten Insights und Fallbeispielen gibt es hier als Download. [Link: http://pages.searchmetrics.com/CyberContentWeek.html]

Old School SEO vs. Search Experience Optimization

Keywords sind tot.

War früher Keyword-Optimierung ein Hauptbestandteil einer effizienten SEO-Strategie, liegt der Fokus heute auf relevantem, umfassendem Content. Die grundlegende Frage, die über den Erfolg bzw. Misserfolg einer Website in der organischen Suche entscheidet, ist jetzt „Wie relevant ist der Content für den User in seiner aktuellen Situation? Wie umfassend sind die bereitgestellten Informationen?“ Weiterlesen

Manager is unlocking a virtual lock in a lineup of eight padlocks. Business concept and technology metaphor for cyber attack, computer crime, information security and data encryption. Copy space.

Warum der Wandel der Bedrohungslage neue Wege in der IT-Sicherheit und eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit erfordert

Cyberbedrohungen sind fast so alt wie das Konzept des modernen Rechners. Bereits in den frühen achtziger Jahren wurden die ersten Computerviren entwickelt und zumeist über Disketten ausgetauscht und verbreitet. 1988 wurde mit dem Virus Construction Kit der erste Baukasten veröffentlicht, mit dem es auch Anfängern möglich war, Viren nach Maß zu erstellen. Die Kommerzialisierung des Internets und die rasche Verbreitung privater und geschäftlicher Internetanschlüsse in den neunziger Jahren, ebneten den Weg für einen weiteren Erfolgskurs von Hackern, Crackern, Viren, Würmern und Co.

Im 21. Jahrhundert erlebt die Cyberkriminalität nun ihren  vorläufig ersten Höhepunkt: Die wachsende Verbreitung von Mobile Computing sowie die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung stellen die IT-Sicherheit vor neue Herausforderungen und bieten Hackern so viele Angriffsmöglichkeiten wie nie zuvor. Spam- und Phishing-Mails sowie raffinierte Schadprogramme haben sich zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt, das jedes Jahr Milliarden in die Kassen der Täter spült. Dass das Internet mittlerweile auch in sensiblen Industrien wie dem Finanzwesen oder der Medizingeräteindustrie Einzug gehalten hat, verstärkt dabei den Kampfgeist der Hacker. Denn Online-Banking, Mobile Payment-Apps oder vernetzte Medizingeräte öffnen Tür und Tor für profitable Manipulationen und gewinnversprechenden Datendiebstahl. Gestohlene Kreditkarteninformationen oder Patientendaten werden im Dark Net mittlerweile zu Höchstpreisen gehandelt. Im Fokus der Cyberkriminellen steht dabei nicht nur der Endnutzer. Insbesondere Angriffe auf Unternehmen haben im Laufe der Jahre deutlich an Intensität zugenommen. Neben DDoS-Attacken, Erpressung oder gezielter Sabotage spielt hier – dank Industrie 4.0 und der smarten Fabrik – auch Industriespionage eine immer größere Rolle. Weiterlesen

Speechbubbles Question, Work, Idea & Answer

Tipps für Marketing-Einsteiger: Die ersten Schritte zum eigenen Werbeplan

Wie fängt man am besten an, wenn man für sich werben möchte? Es gibt so viele Werbeformate, dass die Auswahl schwerfällt. Und womöglich haben Sie auch noch mehrere Zielgruppen. Fangen Sie daher mit etwas Leichtem an:
Wie fängt man am besten an, wenn man für sich werben möchte? Es gibt so viele Werbeformate, dass die Auswahl schwerfällt. Und womöglich haben Sie auch noch mehrere Zielgruppen. Fangen Sie daher mit etwas Leichtem an:
1. Schritt: Was bieten Sie an?
Wenn es mehr als zwei oder drei Produkte/Dienstleistungen sind, sollten Sie danach priorisieren, welche Sie schwerpunktmäßig bewerben möchten: Was ist für Sie am lukrativsten?
2. Schritt: Für wen sind die Leistungen interessant?

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Research concept with businessman sitting in front of wall with forex charts

Tag Management sorgt für Struktur im Online-Marketing

Customer Journeys werden immer komplexer. Dies eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten für die personalisierte Kundenansprache, gleichzeitig steigt jedoch mit jedem Marketingkanal das Risiko von Fehlinvestitionen. Um den Überblick über Marketingkanäle und Budgets zu behalten, ist eine ausgeklügelte Tagging-Strategie unverzichtbar. Dies ist aber ohne eine geeignete Lösung zum Tag Management unmöglich

Nur taggen alleine reicht nicht aus

Tags sind ein elementarer Bestandteil des Online-Marketings. Die kurzen Code-Schnipsel werden in die einzelnen Webseiten einer Webpräsenz integriert und dienen dem Tracking der Aktivitäten von Besuchern. Zu den Geläufigsten zählen die Counter Tags (die sogenannten „Zählpixel“), Retargeting Tags sowie Conversion Tags zum Zählen von Klicks oder zum Feststellen, ob der Kunde nach dem Surfen auch gekauft hat. Die von ihnen gelieferten Daten bilden die Grundlage für eine gezielte Kundenansprache über alle Touchpoints hinweg und erlauben eine Optimierung des Kanalmixes für eine Kampagne sowie der Budgetverteilung. Hierfür sind jedoch moderne Lösungen zur Tag-Verwaltung, sogenannte Tag Management System (TMS) oder „Container-Lösungen“ erforderlich.

Der Grund: Weiterlesen

Background with red velvet curtain and hand. Vector illustration.

Vorhang auf! So werden Sie für Ihre Zielgruppe sichtbar

Unzählige Werbearten machen es schwer, sich (richtig) zu entscheiden. Führt eher ein Flyer, eine Anzeige oder eine Online-Kampagne ans Ziel?
Die Antwort darauf liefert Ihnen die sogenannte „Customer Journey“. Damit ist der Kaufprozess Ihrer Zielgruppe gemeint. Je nach Themenstellung und Persönlichkeitstyp bevorzugen wir unterschiedliche Kanäle, auf denen wir nach einer Lösung für unsere Herausforderungen suchen. Effiziente Werbung wird entlang dieses Prozesses platziert, um die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft im richtigen Moment anzusprechen.

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Webtrekk

Digital Intelligence Statistik 2016 Q1: Kein Höhenflug – Edge, Standardbrowser für Windows 10, erreicht nur knapp 1% Marktanteil

  • Cookie-Blocking noch immer auf dem Vormarsch: +1,22%
  • Annahme: mehr Tracking-Blocker auf Smartphones (+1,58%)
  • Hoher Anteil an 16:9 Bildschirmauflösungen, besonders 1366×768, 1920×1080 und 1600×900

Der Standardbrowser für Windows 10 schreibt bislang keine Erfolgsgeschichte und erreicht im ersten Quartal nur knapp 1%. Firefox ist nach wie vor der unangefochtene Marktführer mit 43,09%, gefolgt von Google Chrome mit 25,70%. Beim genauen Blick auf die Betriebssysteme kann Chrome auf Windows-PCs einen ähnlichen Zuwachs verzeichnen, auch wenn Firefox mit 46,05% der führende Browser bleibt. Bei den MAC-PCs holt Chrome ebenfalls auf und erreicht mit 14,32% Platz 3 nach Firefox (18,23%) und Safari (67,38%). Cookie-Blocking ist noch immer auf dem Vormarsch, auch wenn es keinen rasanten Aufschwung gab – immerhin setzen inzwischen 11, 90% Cookie-Blocker ein. Das erste Quartal 2016 zeigt deutlich, dass die Optimierung auf die Bildschirmauflösung 16:9 immer relevanter wird – rund 48% der Nutzer in Deutschland bevorzugen diese Auflösung. Weiterlesen

Success business concept: arrows hitting the center of target, Blue B2b on wall background, 3D rendering

Herausforderung B2B-Kommunikation| Integrierte Kommunikation: 5 Tipps für einen gelungenen Produktlaunch

Die Kommunikation im Business-to-Business-Bereich (B2B) steht vor etlichen Herausforderungen: ein hochdynamischer Markt, eine (Fach-)Medienlandschaft im Umbruch und ein immer stärkerer Kommunikationswettbewerb mit den Marktteilnehmern. Mochte es früher ausreichen, eine Pressemeldung zu verschicken, um für ein neues Produkt hohe Sichtbarkeit in den Fachmedien zu erzielen, löst sich die alte Rollenverteilung zwischen Medienvertretern und -konsumenten durch die Social Media zunehmend auf – beide Seiten leiden unter einem „Information Overload“. Gerade deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, ein konsistentes Bild nach innen und außen abzugeben – man spricht von „Integrierter Kommunikation“, die im Gegensatz zu der in vielen Unternehmen praktizierten Kommunikationsform steht: extern vor intern. Oftmals sind die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von den restlichen Unternehmensbereichen getrennt sind. Dann entstehen Marketing-Silos: Es findet keine interne Abstimmung statt, welche Information zu welcher Zeit über welchen Kanal zu kommunizieren ist. Die unangenehmen Folgen: Das Marketing führt Maßnahmen durch, die nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen, und die Mitarbeiter erfahren aus den Medien über Veränderungen im Unternehmen. Darum gilt: erst die Mitarbeiter informieren, dann die Medien. Wie sich die Prinzipien der Integrierten Kommunikation im B2B-Umfeld anwenden lassen, zeigen folgende fünf Tipps am Beispiel eines Produktlaunchs.

Tipp 1: Holen Sie relevante Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig ins Boot

Sorgen Sie dafür, dass sich alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig abstimmen. Um die Kommunikation von Anfang an zu vereinheitlichen, sind schon in einer frühen Phase regelmäßige Meetings zwischen Produktmarketing, -management und -entwicklung sinnvoll. Ein gemeinsam erarbeitetes, verpflichtendes Fact Sheet bildet dann die Basis für eine konsistente Kommunikation. Mitunter ist auch ein Workshop hilfreich, in dem Marketing, Vertrieb und Produktmanagement den Namen des neuen Produkts gemeinsam entwickeln.

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viele Daumen hoch

7 Tipps für erfolgreiche Vertriebs-PR

Die Rolle der Public Relations im Kanon der Kommunikationsdisziplinen wandelt sich. Gerade im B2B-Bereich wird sie als Vertriebs-PR immer wichtiger. Es ist mehr und mehr erfolgsentscheidend, PR, Marketing und Vertrieb eng miteinander zu verzahnen. Während PR früher oft nur ganz allgemein das Image verbessert hat, ist sie heute viel stärker in der Pflicht, den Vertrieb zu unterstützen. Der moderne Begriff der „Vertriebs-PR“ macht diese neuen Aufgaben sinnfällig. Wie B2B-Unternehmen es schaffen, durch Vertriebs-PR gezielt den Absatz zu fördern, potenzielle Kunden zu erreichen und sie von konkreten Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen, zeigen die folgenden sieben Tipps:

  1. Sorgen Sie für eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen

Betreiben Firmen B2B-Kommunikation, nutzen sie dafür zumeist klassische Maßnahmen der Produkt-PR, von der Produkt-Pressemeldung über den Fach- bis hin zum Anwenderbericht. Natürlich gehört auch Multimedia-Content wie z. B. Slideshows oder Erklärfilme dazu. Damit sämtliche PR-Maßnahmen auf Ihre Vertriebsmaßnahmen einzahlen und als Elemente einer integrierten Vertriebskampagne funktionieren, ist eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen unverzichtbar.

  1. Starten Sie rechtzeitig mit der Vertriebs-PR

Beziehen Sie Ihre PR-Abteilung oder PR-Agentur frühzeitig z.B. in die Planung eines Launchs mit ein, um eine Vertriebskampagne optimal mit PR-Maßnahmen unterstützen zu können. Hat ein Unternehmen etwa ein neues Produkt entwickelt, legen Marketing und Vertrieb die Branchen und Zielgruppen fest, die gezielt angesprochen werden sollen. Sobald dies geschehen ist, sollten Sie die PR-Profis ins Boot holen. Denn es muss nicht nur Content – ob Texte oder Multi-Media-Material – recherchiert, erstellt und freigegeben werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Ebenso gilt es, Redaktionsschlüsse zu beachten, die beispielsweise bei monatlich erscheinenden Printmedien oft bis zu sechs Wochen vor dem Erscheinungstermin liegen.

  1. Analysieren und gewichten Sie Ihre Zielmedien

Analysieren Sie die für Ihre Zielgruppen wichtigen Medien im Hinblick auf ihre Relevanz und gewichten Sie sie in einem A-B-C-Ranking. Längst nicht alle Medien erzielen für ein spezifisches Thema eine gleich hohe Durchdringung der Zielgruppe. Der nächste Schritt ist die Themenschwerpunkt-Recherche: Häufig gibt es in einem Medium nur ein- oder zweimal im Jahr einen redaktionellen Schwerpunkt, der einen idealen Rahmen bietet, um Ihr neues Produkt oder einen neuen Service zu kommunizieren.

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hase-und-igel

BigData: Hase und Igel in der Kostenfalle

Das Märchen vom Hasen und vom Igel beschreibt zwei unvereinbare Gegensätze beim Wettlauf. Der Hase verlässt sich auf seine Umsetzungsstärke in Form der langen Hinterläufe und rennt schnell wie der Wind. Der Igel gleicht seine kurzen Beinchen mit Cleverness aus: Er bleibt am Start und versteckt ein Double beim Ziel. Der Hase erkennt in der Eile nicht, dass er einer Scharade zum Opfer fällt, kann mit der scheinbaren Überlegenheit des Igels nicht umgehen und rennt bis zum Burnout.

Strategie statt Chaos

In der Praxis des Marketing kommen sie beide nicht ans Ziel. Der Hase verrennt sich in ein Chaos aus Entwürfen und landet frustriert in einer endlosen Schleife von Micromanagement, Feedbacks und Korrekturen. Das Ergebnis wird zu einer Mischung aus Zufallstreffer und Stückwerk. Der Igel powert sich zwar nicht aus, sondern bleibt entspannt und kreativ – am Ende steht er aber in Wirklichkeit immer noch am Anfang der Reise.

Beide Zugänge sorgen für Enttäuschung und unzulässige Kostenexplosionen, die weder beim Kunden noch in der Agentur Jubelstimmung auslösen. Denn was weder Hase noch Igel verstehen ist, dass Marketing nicht Wettrennen, sondern Zielschießen bedeutet. Zunächst muss die Zielscheibe klar umrissen und die Siegbedingungen realistisch definiert sein, dann erst kann eine tragfähige Planung und Umsetzung erfolgen. Der Igel hat also den ersten Schritt richtig getan: Er hat das Ziel identifiziert. Ihm fehlt „nur noch“ die produktive Umsetzung.

Big Data Kompass

Die Richtung gibt eine klug geplante und sorgfältig analysierte Datensammlung vor. Denn nicht selten starten Marketiers im Nebel: Genaue Informationen über Kundenstamm, Absatzmöglichkeiten und Cross-Selling-Optionen wollen erarbeitet sein. Hier schlägt die Stunde der Marketing Automation Spezialisten. Erst mit dem Erkenntnisgewinn aus dieser Vorbereitung kann eine Agentur zielgerichtete Kreativleistungen erbringen und Metriken entwickeln, um den Erfolg einer Kampagne messbar zu machen und gegebenenfalls Verbesserungspotenziale zu identifizieren, bevor der Budgetrahmen gesprengt wird.

Think Twice

Wenn etwas besonders schnell gehen soll, heißt es erst recht innehalten. Es gibt einen Grund, warum gute Projekte Zeit brauchen, Designs nach allen Regeln des Industriedesigns entworfen, komplett zu Ende gedacht, mit vielen Usern getestet und erst dann veröffentlicht werden sollten. Müssen nachträgliche Verbesserungen von jetzt auf gleich irgendwie angestückelt werden, gehen auf leeren Kilometern Umsatzpotenziale verloren. Nur eine märchenhaft gut geplante Strategie führt zum „happily ever after“.

Autor: Andreas Hladky, Gründer des Wiener Analysespezialisten point of origin
Kontakt: office@pointoforigin.at

Business Intelligence

BigData: DIE PHANTASIELÜCKE KLEINER MACHEN

Die Auswertung großer Datenmengen unterstützt Unternehmen bei Kundenansprache, Markterschließung und Meinungsbildung. Wie funktioniert das?

51.700.000 TREFFER bei Google, un­zählige Seminare und Konferenzen sowie vollmundige Leistungsversprechungen von Beratern und Softwareanbietern zum Thema Big Data – dennoch scheint die Phantasielücke zwischen Popularität und tatsächlichem Nutzen für Unternehmen immer größer zu werden. Die übergeord­nete Frage von Big Data für den Einsatz in Unternehmen ist, inwieweit Daten und Analytik über die reine Supportfunktion auch Aufgaben und Prozesse automati­siert übernehmen können und somit dem Menschen Konkurrenz machen bzw. ihn sogar ersetzen werden.Zunächst einmal steht fest: Die Zei­ten, in denen man nicht wusste, wel­che 50 Prozent der Marketingausgaben rausgeworfenes Geld sind (Henry Ford), haben dank Big Data weitgehend ausge­dient. Auf Basis von BigDataTracking lässt sich die „Customer Journey“ des Kunden über verschiedene Touchpoints wie Suche, Social Media und Anzeigen systematisch vermessen. Mit Hilfe des sogenannten AttributionModeling hat Otto auf Basis dieser so gewonnenen Da­ten seine Mediaund Marketingplanung optimiert. Das DataMiningModell be­rechnet aus einer Vielzahl von Daten-und Zeitpunkten den optimalen Kanalmix, indem der Wertbeitrag jedes Touchpoints im Gesamtkanalkontext automatisch berechnet wird. Damit lässt sich genau sagen, welche Touchpoints eine direkte Konvertierungsfunktion und welche eher eine Assistenzfunktion haben. Ebenso sind Rückschlüsse auf die zeitlichen Ur­sacheWirkungsKetten möglich. Auf die­ser Basis leitet Otto systematisch Marke­tingmaßnahmen und Mediabudgets ab. Die Vielzahl an digitalen Touchpoints und Endgeräten sowie deren extrem va­riable Nutzung durch den Kunden lassen sich nicht mehr alleine durch Erfahrung und Bauchgefühl optimieren. Diese em­pirische Erdung und Objektivierung des Marketings hilft, die häufig kanalgepräg­ten Meinungen und Barrieren zu hinter­fragen, und trägt so zu einem Gesamt­kommunikationsoptimum aus Sicht des Unternehmens bei.

KUNDENREISE OPTIMIEREN

Ohne Frage ist gerade im B2B-Ge­schäft Beziehungsmanagement besonders wichtig. Mit Big Data lassen sich jedoch automatisch neue Kunden erkennen und profilieren. Auf Basis vorgegebe­ner AKunden werden über sogenannte statistische Zwillinge neue Kunden und Märkte identifiziert. Dabei werden die ausgewählten Unternehmen mit über 10.000 BusinessAttributen angereichert. Auf Basis dieser Datenvektoren werden mit DeepLearningAlgorithmen soge­nannte Lookalikes (statistische Zwillinge) als neue Kunden im digitalen Raum pro­gnostiziert (Predictive Analytics). Damit können auch Interessenten identifiziert werden, die nicht dem klassischen „Beuteschema“ entsprechen, aber potentielle Käufer darstellen. Weiterlesen