Background with red velvet curtain and hand. Vector illustration.

Vorhang auf! So werden Sie für Ihre Zielgruppe sichtbar

Unzählige Werbearten machen es schwer, sich (richtig) zu entscheiden. Führt eher ein Flyer, eine Anzeige oder eine Online-Kampagne ans Ziel?
Die Antwort darauf liefert Ihnen die sogenannte „Customer Journey“. Damit ist der Kaufprozess Ihrer Zielgruppe gemeint. Je nach Themenstellung und Persönlichkeitstyp bevorzugen wir unterschiedliche Kanäle, auf denen wir nach einer Lösung für unsere Herausforderungen suchen. Effiziente Werbung wird entlang dieses Prozesses platziert, um die richtige Zielgruppe mit der richtigen Botschaft im richtigen Moment anzusprechen.

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Webtrekk

Digital Intelligence Statistik 2016 Q1: Kein Höhenflug – Edge, Standardbrowser für Windows 10, erreicht nur knapp 1% Marktanteil

  • Cookie-Blocking noch immer auf dem Vormarsch: +1,22%
  • Annahme: mehr Tracking-Blocker auf Smartphones (+1,58%)
  • Hoher Anteil an 16:9 Bildschirmauflösungen, besonders 1366×768, 1920×1080 und 1600×900

Der Standardbrowser für Windows 10 schreibt bislang keine Erfolgsgeschichte und erreicht im ersten Quartal nur knapp 1%. Firefox ist nach wie vor der unangefochtene Marktführer mit 43,09%, gefolgt von Google Chrome mit 25,70%. Beim genauen Blick auf die Betriebssysteme kann Chrome auf Windows-PCs einen ähnlichen Zuwachs verzeichnen, auch wenn Firefox mit 46,05% der führende Browser bleibt. Bei den MAC-PCs holt Chrome ebenfalls auf und erreicht mit 14,32% Platz 3 nach Firefox (18,23%) und Safari (67,38%). Cookie-Blocking ist noch immer auf dem Vormarsch, auch wenn es keinen rasanten Aufschwung gab – immerhin setzen inzwischen 11, 90% Cookie-Blocker ein. Das erste Quartal 2016 zeigt deutlich, dass die Optimierung auf die Bildschirmauflösung 16:9 immer relevanter wird – rund 48% der Nutzer in Deutschland bevorzugen diese Auflösung. Weiterlesen

Success business concept: arrows hitting the center of target, Blue B2b on wall background, 3D rendering

Herausforderung B2B-Kommunikation| Integrierte Kommunikation: 5 Tipps für einen gelungenen Produktlaunch

Die Kommunikation im Business-to-Business-Bereich (B2B) steht vor etlichen Herausforderungen: ein hochdynamischer Markt, eine (Fach-)Medienlandschaft im Umbruch und ein immer stärkerer Kommunikationswettbewerb mit den Marktteilnehmern. Mochte es früher ausreichen, eine Pressemeldung zu verschicken, um für ein neues Produkt hohe Sichtbarkeit in den Fachmedien zu erzielen, löst sich die alte Rollenverteilung zwischen Medienvertretern und -konsumenten durch die Social Media zunehmend auf – beide Seiten leiden unter einem „Information Overload“. Gerade deswegen ist es für Unternehmen so wichtig, ein konsistentes Bild nach innen und außen abzugeben – man spricht von „Integrierter Kommunikation“, die im Gegensatz zu der in vielen Unternehmen praktizierten Kommunikationsform steht: extern vor intern. Oftmals sind die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von den restlichen Unternehmensbereichen getrennt sind. Dann entstehen Marketing-Silos: Es findet keine interne Abstimmung statt, welche Information zu welcher Zeit über welchen Kanal zu kommunizieren ist. Die unangenehmen Folgen: Das Marketing führt Maßnahmen durch, die nicht auf die Unternehmensstrategie einzahlen, und die Mitarbeiter erfahren aus den Medien über Veränderungen im Unternehmen. Darum gilt: erst die Mitarbeiter informieren, dann die Medien. Wie sich die Prinzipien der Integrierten Kommunikation im B2B-Umfeld anwenden lassen, zeigen folgende fünf Tipps am Beispiel eines Produktlaunchs.

Tipp 1: Holen Sie relevante Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig ins Boot

Sorgen Sie dafür, dass sich alle relevanten Mitarbeiter und Abteilungen frühzeitig abstimmen. Um die Kommunikation von Anfang an zu vereinheitlichen, sind schon in einer frühen Phase regelmäßige Meetings zwischen Produktmarketing, -management und -entwicklung sinnvoll. Ein gemeinsam erarbeitetes, verpflichtendes Fact Sheet bildet dann die Basis für eine konsistente Kommunikation. Mitunter ist auch ein Workshop hilfreich, in dem Marketing, Vertrieb und Produktmanagement den Namen des neuen Produkts gemeinsam entwickeln.

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viele Daumen hoch

7 Tipps für erfolgreiche Vertriebs-PR

Die Rolle der Public Relations im Kanon der Kommunikationsdisziplinen wandelt sich. Gerade im B2B-Bereich wird sie als Vertriebs-PR immer wichtiger. Es ist mehr und mehr erfolgsentscheidend, PR, Marketing und Vertrieb eng miteinander zu verzahnen. Während PR früher oft nur ganz allgemein das Image verbessert hat, ist sie heute viel stärker in der Pflicht, den Vertrieb zu unterstützen. Der moderne Begriff der „Vertriebs-PR“ macht diese neuen Aufgaben sinnfällig. Wie B2B-Unternehmen es schaffen, durch Vertriebs-PR gezielt den Absatz zu fördern, potenzielle Kunden zu erreichen und sie von konkreten Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen, zeigen die folgenden sieben Tipps:

  1. Sorgen Sie für eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen

Betreiben Firmen B2B-Kommunikation, nutzen sie dafür zumeist klassische Maßnahmen der Produkt-PR, von der Produkt-Pressemeldung über den Fach- bis hin zum Anwenderbericht. Natürlich gehört auch Multimedia-Content wie z. B. Slideshows oder Erklärfilme dazu. Damit sämtliche PR-Maßnahmen auf Ihre Vertriebsmaßnahmen einzahlen und als Elemente einer integrierten Vertriebskampagne funktionieren, ist eine enge Abstimmung zwischen Vertrieb und PR-Verantwortlichen unverzichtbar.

  1. Starten Sie rechtzeitig mit der Vertriebs-PR

Beziehen Sie Ihre PR-Abteilung oder PR-Agentur frühzeitig z.B. in die Planung eines Launchs mit ein, um eine Vertriebskampagne optimal mit PR-Maßnahmen unterstützen zu können. Hat ein Unternehmen etwa ein neues Produkt entwickelt, legen Marketing und Vertrieb die Branchen und Zielgruppen fest, die gezielt angesprochen werden sollen. Sobald dies geschehen ist, sollten Sie die PR-Profis ins Boot holen. Denn es muss nicht nur Content – ob Texte oder Multi-Media-Material – recherchiert, erstellt und freigegeben werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Ebenso gilt es, Redaktionsschlüsse zu beachten, die beispielsweise bei monatlich erscheinenden Printmedien oft bis zu sechs Wochen vor dem Erscheinungstermin liegen.

  1. Analysieren und gewichten Sie Ihre Zielmedien

Analysieren Sie die für Ihre Zielgruppen wichtigen Medien im Hinblick auf ihre Relevanz und gewichten Sie sie in einem A-B-C-Ranking. Längst nicht alle Medien erzielen für ein spezifisches Thema eine gleich hohe Durchdringung der Zielgruppe. Der nächste Schritt ist die Themenschwerpunkt-Recherche: Häufig gibt es in einem Medium nur ein- oder zweimal im Jahr einen redaktionellen Schwerpunkt, der einen idealen Rahmen bietet, um Ihr neues Produkt oder einen neuen Service zu kommunizieren.

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hase-und-igel

BigData: Hase und Igel in der Kostenfalle

Das Märchen vom Hasen und vom Igel beschreibt zwei unvereinbare Gegensätze beim Wettlauf. Der Hase verlässt sich auf seine Umsetzungsstärke in Form der langen Hinterläufe und rennt schnell wie der Wind. Der Igel gleicht seine kurzen Beinchen mit Cleverness aus: Er bleibt am Start und versteckt ein Double beim Ziel. Der Hase erkennt in der Eile nicht, dass er einer Scharade zum Opfer fällt, kann mit der scheinbaren Überlegenheit des Igels nicht umgehen und rennt bis zum Burnout.

Strategie statt Chaos

In der Praxis des Marketing kommen sie beide nicht ans Ziel. Der Hase verrennt sich in ein Chaos aus Entwürfen und landet frustriert in einer endlosen Schleife von Micromanagement, Feedbacks und Korrekturen. Das Ergebnis wird zu einer Mischung aus Zufallstreffer und Stückwerk. Der Igel powert sich zwar nicht aus, sondern bleibt entspannt und kreativ – am Ende steht er aber in Wirklichkeit immer noch am Anfang der Reise.

Beide Zugänge sorgen für Enttäuschung und unzulässige Kostenexplosionen, die weder beim Kunden noch in der Agentur Jubelstimmung auslösen. Denn was weder Hase noch Igel verstehen ist, dass Marketing nicht Wettrennen, sondern Zielschießen bedeutet. Zunächst muss die Zielscheibe klar umrissen und die Siegbedingungen realistisch definiert sein, dann erst kann eine tragfähige Planung und Umsetzung erfolgen. Der Igel hat also den ersten Schritt richtig getan: Er hat das Ziel identifiziert. Ihm fehlt „nur noch“ die produktive Umsetzung.

Big Data Kompass

Die Richtung gibt eine klug geplante und sorgfältig analysierte Datensammlung vor. Denn nicht selten starten Marketiers im Nebel: Genaue Informationen über Kundenstamm, Absatzmöglichkeiten und Cross-Selling-Optionen wollen erarbeitet sein. Hier schlägt die Stunde der Marketing Automation Spezialisten. Erst mit dem Erkenntnisgewinn aus dieser Vorbereitung kann eine Agentur zielgerichtete Kreativleistungen erbringen und Metriken entwickeln, um den Erfolg einer Kampagne messbar zu machen und gegebenenfalls Verbesserungspotenziale zu identifizieren, bevor der Budgetrahmen gesprengt wird.

Think Twice

Wenn etwas besonders schnell gehen soll, heißt es erst recht innehalten. Es gibt einen Grund, warum gute Projekte Zeit brauchen, Designs nach allen Regeln des Industriedesigns entworfen, komplett zu Ende gedacht, mit vielen Usern getestet und erst dann veröffentlicht werden sollten. Müssen nachträgliche Verbesserungen von jetzt auf gleich irgendwie angestückelt werden, gehen auf leeren Kilometern Umsatzpotenziale verloren. Nur eine märchenhaft gut geplante Strategie führt zum „happily ever after“.

Autor: Andreas Hladky, Gründer des Wiener Analysespezialisten point of origin
Kontakt: office@pointoforigin.at

Business Intelligence

BigData: DIE PHANTASIELÜCKE KLEINER MACHEN

Die Auswertung großer Datenmengen unterstützt Unternehmen bei Kundenansprache, Markterschließung und Meinungsbildung. Wie funktioniert das?

51.700.000 TREFFER bei Google, un­zählige Seminare und Konferenzen sowie vollmundige Leistungsversprechungen von Beratern und Softwareanbietern zum Thema Big Data – dennoch scheint die Phantasielücke zwischen Popularität und tatsächlichem Nutzen für Unternehmen immer größer zu werden. Die übergeord­nete Frage von Big Data für den Einsatz in Unternehmen ist, inwieweit Daten und Analytik über die reine Supportfunktion auch Aufgaben und Prozesse automati­siert übernehmen können und somit dem Menschen Konkurrenz machen bzw. ihn sogar ersetzen werden.Zunächst einmal steht fest: Die Zei­ten, in denen man nicht wusste, wel­che 50 Prozent der Marketingausgaben rausgeworfenes Geld sind (Henry Ford), haben dank Big Data weitgehend ausge­dient. Auf Basis von BigDataTracking lässt sich die „Customer Journey“ des Kunden über verschiedene Touchpoints wie Suche, Social Media und Anzeigen systematisch vermessen. Mit Hilfe des sogenannten AttributionModeling hat Otto auf Basis dieser so gewonnenen Da­ten seine Mediaund Marketingplanung optimiert. Das DataMiningModell be­rechnet aus einer Vielzahl von Daten-und Zeitpunkten den optimalen Kanalmix, indem der Wertbeitrag jedes Touchpoints im Gesamtkanalkontext automatisch berechnet wird. Damit lässt sich genau sagen, welche Touchpoints eine direkte Konvertierungsfunktion und welche eher eine Assistenzfunktion haben. Ebenso sind Rückschlüsse auf die zeitlichen Ur­sacheWirkungsKetten möglich. Auf die­ser Basis leitet Otto systematisch Marke­tingmaßnahmen und Mediabudgets ab. Die Vielzahl an digitalen Touchpoints und Endgeräten sowie deren extrem va­riable Nutzung durch den Kunden lassen sich nicht mehr alleine durch Erfahrung und Bauchgefühl optimieren. Diese em­pirische Erdung und Objektivierung des Marketings hilft, die häufig kanalgepräg­ten Meinungen und Barrieren zu hinter­fragen, und trägt so zu einem Gesamt­kommunikationsoptimum aus Sicht des Unternehmens bei.

KUNDENREISE OPTIMIEREN

Ohne Frage ist gerade im B2B-Ge­schäft Beziehungsmanagement besonders wichtig. Mit Big Data lassen sich jedoch automatisch neue Kunden erkennen und profilieren. Auf Basis vorgegebe­ner AKunden werden über sogenannte statistische Zwillinge neue Kunden und Märkte identifiziert. Dabei werden die ausgewählten Unternehmen mit über 10.000 BusinessAttributen angereichert. Auf Basis dieser Datenvektoren werden mit DeepLearningAlgorithmen soge­nannte Lookalikes (statistische Zwillinge) als neue Kunden im digitalen Raum pro­gnostiziert (Predictive Analytics). Damit können auch Interessenten identifiziert werden, die nicht dem klassischen „Beuteschema“ entsprechen, aber potentielle Käufer darstellen. Weiterlesen

user

Nutzen Sie Ihre Nutzer – Wie der User die Vielzahl der Kanäle wieder zusammenführt

In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Kanäle, über die wir unsere User erreichen, mit ihnen kommunizieren und sie an uns binden wollen.

Und das ist ein aufwändiger Prozess: Wir analysieren die Bedürfnisse unserer Kunden, wir fragen sie nach ihrem Feedback, wir sind immer bemüht, sie bei Laune zu halten und besorgt, wenn sie längere Zeit wegbleiben. In der heutigen Zeit arbeiten wir mehr für unsere Nutzer als jemals zuvor – und das hat seinen Grund. Denn der Nutzer war nie wichtiger für unser Business. Im Hinblick auf die Vielzahl der Kanäle wird die Bedeutung der User noch deutlicher: Sie sind das Band zwischen den verschiedenen Kanälen, das alles zusammenhält.

Seine Nutzer effektiv zu analysieren war auch schon mal einfacher – noch vor einiger Zeit reichte es, Cookies zu setzen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Auch für das Marketing brachte der explosionsartige Zuwachs an Kanälen Herausforderungen mit sich: Routinekampagnen mussten überdacht und das Budget neu angepasst werden. Nun kann uns der Nutzer endlich etwas für unseren Einsatz zurückgeben – als der rote Faden im Chaos der Kanäle.

Stellen Sie sich die folgende Situation vor: Ihre iOS-App bringt nicht die gewünschte Konversionsrate. Aber die Webseite läuft nicht schlecht, sodass Ihre Web Developer keinen Anlass sehen, etwas zu verändern. Nur führt Ihre App nicht zu den gewünschten Conversions, was Ihnen keine Ruhe lässt. Doch was wäre, wenn Sie sich den einzelnen User und nicht die verschiedenen Kanäle anschauen würden? Dann würde sich Ihnen vielleicht das folgende Bild eröffnen: iOS-User konvertieren zehnmal schneller als Android-User– nur tun sie es über ihre Computer, nicht ihre iPhones. Dagegen hätte Ihnen kanalzentriertes Tracking an dieser Stelle eine Webseite mit toller Performance und eine schwächelnde iOS-App gezeigt, die einen neuen Developer braucht. Nur wenn diese Kanäle durch den Nutzer verbunden werden, wissen Sie, was wirklich passiert.

Es hatte schon seine Richtigkeit, dass Unternehmen den Fokus auf kanalzentriertes Marketing setzten: Als es nur Webseiten gab, waren diese auch die einzigen digitalen Kanäle. Und diese Zahlen wurden dann gemessen. So weit, so gut. Danach kamen die Apps und man dachte: „Kein Problem, die können wir auch messen!“ Und dann gab es die Apps für verschiedene Geräte und Betriebssysteme. Und die mobilen Webseiten für mobile Browser. Wie wir alle wissen, sind alte Gewohnheiten nur schwer abzulegen – der erste Ansatz war, auch diese zu messen. Aber irgendwann, vielleicht als jeder Haushalt sich das zehnte Gerät zulegte, wurde es unmöglich, sich auf die Kanäle zu konzentrieren. Heute haben Unternehmen gleich mehrere Webseiten und Apps. Der Aufwand wäre viel zu groß, für jede davon ein Team oder einzelne Analysten einzusetzen.

Konzentrieren Sie sich also lieber auf den User, nicht die Kanäle. Nutzen Sie Ihre Nutzer.

Autor:
Christian Sauer, CEO, Webtrekk GmbH

Webtrekk GmbH Robert-Koch-Platz 4 | 10115 Berlin

 www.webtrekk.com

Kontakt:

Marketing (at) webtrekk.com

webanalyse

Kluge Webanalyse: Wie bekommt man Big Data in den Griff?

Ohne Daten sind Kunden sowie Website- und Onlineshop-Besucher für die Seitenbetreiber praktisch unsichtbar. Deshalb bietet jedes Instrument, das das Marketing mit Daten versorgt, Vorteile. Instrumente wie Google Analytics haben Big Data längst zur Realität gemacht. Die Herausforderung besteht aber nicht mehr in einer zu geringen Menge an Daten. Weiterlesen

seo-optimierung

Conversion-Optimierung und SEO? Passt perfekt!

Conversion-Optimierung und SEO? Passt perfekt!
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist oft weit vorne, wenn es um die Aufteilung des Marketingbudgets geht. Die Frage, wie man möglichst viel Traffic generiert, gehört seit jeher zu den wichtigsten im Onlinemarketing. Und das ist sicherlich auch nicht verkehrt. Im Vergleich dazu steht Conversion-Optimierung bei der Verteilung von Ressourcen oft weiter hinten an. Was dabei gerne übersehen wird: Die Unterscheidung zwischen Conversion-Optimierung und SEO wird in Zukunft zunehmend obsolet.

  • Ziele von Conversion-Optimierern ähneln Zielen von Google

Im Prinzip ähneln die Ziele von Conversion-Optimierern denen von Google: In beiden Fällen geht es grundsätzlich darum, Internetnutzer so zufriedenzustellen, dass sie eine erwünschte Verhaltensweise an den Tag legen. Bei der Conversion-Optimierung einer kommerziellen Website gestaltet man die Website deshalb für Besucher so, dass sie sich richtig angekommen fühlen und sich dann dem mit der Website verbundenen Marketingziel entsprechend verhalten. Bei einem Onlineshop heißt das zumeist: Sie kaufen!

Eine Conversion wie ein Kauf ist aber auch ein Indiz dafür, dass Besucher auf einer Website gefunden haben, was sie im Internet (z.B. auf Google) gesucht haben. Und das ist wiederum dasjenige, worauf es Suchmaschinen-Betreibern ankommt. Die Qualität von Suchmaschinen misst sich daran, wie gut Suchende mit ihnen Gesuchtes finden. Und so sieht die Argumentationskette wie folgt aus:

  • Conversion-Optimierung soll dazu führen, dass sich mehr Seitenbesucher als zuvor so verhalten wie vom Seitenbetreiber erwünscht.
  • Das werden Besucher in der Regel aber nur tun, wenn sie das Gefühl haben, dass die Seite ihr aktuelles Bedürfnis befriedigt.
  • Je zufriedener der Besucher mit der Website ist, die Google ihm weit vorne angezeigt hat, desto zufriedener ist er auch mit der Suchmaschine selbst.
  • Optimierte Websites werden daher tendenziell von Google bevorzugt und bei passenden Suchanfragen weiter vorn gelistet.

Das klingt logisch. Dabei muss man jedoch gewisse Schwächen der Google-Suchmaschine berücksichtigen, wenn es darum geht, echte Bedürfnisse von Menschen zu erkennen.

  • Früher nutzte SEO oft Mängel von Google

Früher erkannte Google deutlich schlechter als heute, wie gut eine Website tatsächlich zur Suchanfrage passt. Die Algorithmen waren damals einfach noch nicht so ausgereift. SEO war daher lange Zeit unter anderem der Versuch, Unzulänglichkeiten von Google auszunutzen.

So entstanden massenweise grauenhafte SEO-Texte, die im Prinzip nur aus Keywords mit etwas Drumherum bestanden. Sie gaukelten Google eine Relevanz der Website für eine bestimmte Suchanfrage vor. Tatsächlich war die Seite für den Besucher oft gar nicht besonders relevant. Aber die Zeiten, in denen man Google so täuschten konnte, sind annähernd vorbei.

  • Der Mensch im Mittelpunkt

Mit Updates wie Panda und Hummingbird hat Google die Qualität der Suchergebnisse gesteigert. Die Suchmaschine erkennt immer besser, wie gut eine Website wirklich zu einer Suchanfrage passt. Der suchende Mensch rückt stärker in den Mittelpunkt: bei Google, und damit auch bei denen, die bei Google weit vorn in der Suchergebnis-Liste landen möchten.

Das bedeutet nicht zuletzt auch: Wenn demnächst jemand fragt, ob man lieber Geld in Conversion-Optimierung oder SEO investieren sollte, sollte man ihm vielleicht raten, mehr Geld in die Conversion-Optimierung zu investieren, weil man damit zugleich mehr Geld in Onpage-SEO investiert.

Autor:
Jörg Dennis Krüger
ConversionBoosting GmbH
Im Zollhof 1
67061 Ludwigshafen am Rhein
http://conversionboosting.com/

nicht-glauben

Conversion-Optimierung: Glauben Sie nie einem Experten (ohne Vorbehalt)!

Die Conversion-Optimierung kennt eine Grundregel, die über allen anderen steht. „Glaube nicht. Teste!“ Glaube nicht, dass eine Veränderung an deiner Website auf jeden Fall zu mehr Erfolg führt, nur weil du es irgendwo gelesen hast. Glaube nicht ohne Vorbehalt den Worten von Experten, die Kunden auf der Basis ihrer Erfahrungen Veränderungen an einer Website empfehlen, um dadurch den kommerziellen Erfolg der Seite zu steigern. Teste, ob die Empfehlung tatsächlich mehr Erfolg bringt.

Erfahrungen von Experten sind nicht wertlos. Aber ehrliche Experten sagen Ihnen, dass selbst Marketingtipps, die sich bereits auf vielen Websites bewährt haben, Ihrer Website eventuell NICHT zu mehr Erfolg verhelfen. Und sie haben recht damit. Jede Website ist anders. Jede Zielgruppe ist anders. Und so kann es immer sein, dass auf vielen anderen Websites gewonnene Erfahrungen für die nächste plötzlich nicht gelten.

Erfahrungen von Experten liefern deshalb keine gesicherten Erkenntnisse für künftige Projekte. Sie liefern Ideen für Veränderungen, die man auf der eigenen Website testen kann, und die Conversion-Optimierung besitzt mit Software für A/B- Tests mächtige Instrumente, um solche Tests umzusetzen.

Testergebnisse überraschen oft auch Experten

Bei A/B Tests lässt man eine Original- und eine Testversion einer Internetseite mit genau einer Veränderung gegeneinander antreten. Man entfernt für die Testvariante beispielsweise ein Website-Element wie ein Foto auf der Seite, fügt eins hinzu oder ersetzt Bestehendes durch Neues. Man verändert eine Farbe, eine Überschrift oder den Fließtext und leitet Besucher entweder auf die Original- oder die Testseite, wobei die Testpersonen nicht wissen, dass sie gerade an einem Test teilnehmen.

Im Rahmen des Tests findet man so heraus, welche Variante der Website erfolgreicher ist. Dient die Seite beispielsweise dem Verkauf eines Produkts, wird dafür geschaut, welche Variante zu mehr Käufen geführt hat. Solche Tests bringen immer wieder Ergebnisse, die auch Experten mit viel Erfahrung überraschen.

  • Videos auf der Website einzusetzen, ist immer eine gute Idee? Es gibt A/B Tests, mit denen getestet wurde, ob ein- und dieselbe Website mit einem Foto oder einem Video erfolgreicher ist, und bisweilen hat die Variante mit Foto deutlich besser abgeschnitten.
  • Der unter einem Button platzierte Hinweis, dass sich bereits X Leute für ein Angebot entschieden haben, ist immer ein überzeugendes Argument? Es gibt Tests, bei denen die Seitenvariante ohne solch einen Hinweis besser abgeschnitten hat.

Was auch immer Experten sagen und welche aktuellen Marketingtrends auch immer vorherrschen, mit denen andere Websites Erfolge feiern: Glauben Sie nicht automatisch, dass Ihre Website die Trends einfach nur übernehmen muss, um ebenfalls erfolgreicher zu sein. Testen Sie, was funktioniert. Genau das geschieht bei einer seriösen Conversion-Optimierung und unterscheidet einen wissenschaftlichen Ansatz von einem Marketing, das auf Glauben basiert.

Experten erzählen nur Blödsinn?

Ist das so? Um es nochmals zu betonen: definitiv nein! Nehmen Sie die Erfahrung der Experten und die daraus abgeleiteten Tipps als etwas, was Ihnen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu mehr Website-Erfolg verhilft. Sehen Sie Expertentipps als einen Pool von Testideen, der immer voller wird, je mehr Sie sich mit dem Wissen von Experten auseinandersetzen. Ob die Umsetzung der Tipps dann tatsächlich mehr Erfolg bringen, findet man mit Tests heraus. Glaube nicht. Teste!

Autor:
Jörg Dennis Krüger,
Geschäftsführende Gesellschafter, ConversionBoosting GmbH