4HEROES Talk: Was müssen Marketer unbedingt berücksichtigen, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich zu sein?

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Zur Vorbereitung der ‚DIGITAL MARKETING 4HEROES Conference‘ haben wir den ‚4HEROES Talk‘ ins Leben gerufen, damit Sie unsere Referenten besser kennenlernen und um Experten-Meinungen  zu entscheidenden Themen der Branche einzufangen.

Unsere Frage hier: Was müssen Marketer unbedingt berücksichtigen, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich zu sein? 
Hier die Antworten von einigen 4HEROES-Speakern  dazu:

Sebastian Kahlich | Director Brand Partnerships | ProSiebenSat.1 Media SE

„So schnell und abwechslungsreich die digitale Welt auch gerade ist, ich setze immer noch auf die persönlichen und bewährten Kontakte. Denn ein gutes Netzwerk ist für unser Business einfach die wichtigste Grundlage. Ganz gleich ob bei Influencern, Markenpartnern oder Events: Je länger man zusammenarbeitet umso größer ist das Vertrauen und letztlich auch das gemeinsame Ergebnis für Partner und Marken.“

Manuel Metzler | Key Account Manager | adpublisher AG

„Bus-Word-Bingo unbedingt vermeiden und den vielen Schwüren auf Big Data. Multi Channel und Co Taten folgen lassen.
Wir glauben, dass eine zielgerichtete Kundenansprache, unabhängig von B2B und B2C, messbar in der Response und im ROI, kanalübergreifend und in der Ansprache auf den jeweiligen Kunden -und nicht nur auf des zu vertreibende Produkt, zugeschnitten, der einzige Weg ist um in Zeiten von permanenter Digitalisierung und künstlicher Intelligenzen die nötige Aufmerksamkeit und damit den erwünschten Erfolg zu erzielen. Dabei ist Datenschutzkonformität genauso wichtig wie Erfolgsmessung und die Bereitschaft neue, sinnvolle Wege zu gehen und nicht nur darüber zu reden. Dafür treten wir jeden Tag an und entwickeln neue Möglichkeiten für Marketing und Vertrieb.“

Enrico Flückiger | Senior Marketing Manager | Haufe Gruppe

„Geht raus aus den Marketingabteilungen und hin zu den potenziellen Kunden! Geht zu den Produktmanagern, zum Customer Service und zum Vertrieb. Sprecht mit allen, die nahe am Kunden sind und hört zu. Das ist meine persönliche Sicht auf die Zukunft des Marketings. Marketing ist (endlich) keine Disziplin der BWL mehr, sondern beschäftigt sich mit gelungener Kommunikation. Damit muss man sich auskennen – in allen ihren Facetten. Welche Kanäle dabei zum Einsatz kommen, ist zunächst egal und sollte nur vom Bedürfnis der Kunden abhängen. Und: Da sich die Kanäle ständig verändern und neue hinzukommen, geht es auch nicht mehr darum, welche Erfahrung man mit welchem gemacht hat. Man muss sich ohnehin stets neu einarbeiten. “

Christian Tembrink | Geschäftsführer | netspirits

Perfektes konfiguriertes Marketing-Tracking nutzen und damit auch wirklich arbeiten. Nur wer versteht, wo Marketing Investitionen lohnen, wird langfristig wettbewerbsfähig sein können und Kampagnen kreieren, wie Wirkung zeigen. Direkt danach gilt es, die Harmonisierung der diversen Marketing-Kanäle und einzelner Maßnahmen sicherzustellen. Ziel ist, zukünftigen Kunden an allen Kontaktpunkten der Customer Journey eine maximale Kontaktqualität sicherzustellen. Mehr Mut zur Persönlichkeit: Die Unternehmen, die die eigene DNA erlebbar für Ihre Zielgruppe machen, hinterlassen Spuren und bleiben im Kopf der Verbraucher hängen!“

Dominik Schmidt | Rechtsanwalt | SCHÜRMANN WOLSCHENDORF DREYER Rechtsanwälte

„Weiterhin gelten die fundamentalen Grundregeln: Klare Ziele definieren und auf dem Weg dahin bereit sein, neues über den eigenen Tellerrand und der eigenen Komfortzone hinaus zu lernen und nicht planbare Effekte anzunehmen. “

 

Markus Koller | Salesmanager | CONTENTSERV Austria

„Ein Marketer sollte sich zwei grundsätzliche Fragen dazu stellen; einmal aus technischer Sicht und einmal in Bezug auf die eigene Organisation. Wie verknüpft man die in den letzten Jahren angewachsene Anzahl an Werkzeugen im Marketing miteinander und kann optimale Voraussetzungen zur Anbindung und Pflege neuer Touchpoints in der Produktkommunikation schaffen? Kann man dabei auch Doppelgleisigkeiten in der Organisation reduzieren und damit auch die interne Kommunikation optimieren? Der einfachste Zugang dazu ist die Schaffung eines Systems, wo man die Produktdaten für die Kommunikation in einem Unternehmen nur noch an einem zentralen Punkt pflegen muss. Wir sprechen hier von medienneutralem CONTENT als Fundament für Omni- und Multichannel Management.“

Harald Kopeter | Geschäftsführer und Eigentümer | Corporate Media Service GmbH / FRESH CONTENT

„Käufer suchen hochwertigen, ansprechenden und interessanten Inhalt um Entscheidungen zu treffen und keine Werbung, keinen Banner, kein Popup, …, Unternehmen die diese Inhalte bieten, werden einfach erfolgreicher sein, denn sie sind sichtbarer, hörbarer und präsenter als der Mitbewerber. Ganz wesentlich und entscheidend wird sein, wer die bessere und relevantere Story erzählt und wer Story dann auch am besten vermarktet – für mich bedeutet Content Marketing = Storymarketing. “

Robert Staubmann | Leiter Produktmanagement Dialog und Daten | HEROLD Business Data

„Eine ernst gemeinte persönliche Ansprache der bestehenden oder potenziellen Kunden ist und bleibt aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg, unabhängig wie sich die Technologie weiterentwickelt. Heutzutage und bestimmt auch in den nächsten Jahren gilt es, die Technologie und verfügbaren Datenmassen so zu nutzen, um seine Kunden besser kennen zu lernen und die richtige Botschaft über die richtigen Kanäle aussteuern zu können. Um hier am Ball zu bleiben, bedarf es jedoch viel Zeit und Invest in Analytics Technologien und anschließender Interpretation der Ergebnisse. Natürlich müssen Marketer auch die gesetzlichen Vorgaben genau beachten. Hier bekommen wir durch die Einführung der DS-GVO im Mai 2018 einen neuen gesetzlichen Rahmen für unsere Aktivitäten. Spannend wird auch sein, ob und wie sich die e-Privacy Verordnung auf unsere Tätigkeit auswirken wird.“

Martin Szugat | Inhaber und Geschäftsführer | Datentreiber GmbH

„Marketer brauchen eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Datenstrategie, um zu wissen, welche Daten einen Mehrwert bieten, woher sie diese Daten erhalten und welche Werkzeuge und Kompetenzen sie benötigen, um diese Daten zu verwerten. Doch datengetriebenes Marketing erfordert mehr als Daten und Analytics: die Unternehmenskultur muss datengetrieben sein.“

 

Martin Philipp | Mitgeschäftsführer | SC-Networks GmbH

„Im Zuge der wachsenden Zahl an Touchpoints benötigen Marketer technologische Unterstützung. Software-Lösungen standardisieren bzw. automatisieren Prozesse und stellen Daten sowie Inhalte für alle Beteiligten zentral zur Verfügung. Das sorgt nicht nur für mehr Effizienz und Transparenz im Marketing, sondern verschafft dem Marketer auch den Freiraum, den er braucht – für kreative, strategische und konzeptionelle Aufgaben. Vorausgesetzt, er versteht es, Informationen aus unterschiedlichen Quellen, Systemen und Abteilungen im Unternehmen zu bündeln und in Richtung einer kundenorientierten und konsistenten Kommunikation zu steuern.“

Cecilia Floridi | Geschäftsführerin | DataLab. GmbH

„Die Anforderungen an den Marketer der Zukunft sind deutlich gestiegen: Reichte es früher aus, die rationalen und emotionalen Bedürfnisse seiner Kunden zu kennen, um passgenaue Kampagnen zu kreieren, ist dies in Zeiten des digitalen Wandels nicht mehr genug. Vielmehr muss ein Marketer neben den immer kürzer werdenden Innovationszyklen auch die technischen Möglichkeiten und die Erkenntnisse aus seinen Kundendaten verstehen, um die richtige Kommunikation und passende Interaktion mit dem Kunden antizipieren zu können. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit der IT und dem Finanzbereich unabdingbar, um ein profitables kundenzentrisches Handeln im Unternehmen zu ermöglichen.“

Stefan Huber | CEO & Founder | how2 AG

„Der Digitalisierungs-Experte Brian Solis bringt es auf den Punkt: „Denke wie der Kunde, handle wie ein Startup.“ Daran scheitern zu viele Unternehmen. Die Realität überholt viele Marketer und überfordert die starren Silo-Strukturen diverser Unternehmen. Die Welt ist mobil, wir sprechen von Micromoments. Das sind kurze Momente, in denen potentielle Kunden uns die Aufmerksamkeit schenken. Häufig unterwegs, auf ihrem Mobile. Solche Micromoments werden künftig auch über Virtual oder Augmented Reality noch intensiver und dank dem Einsatz künstlicher Intelligenz noch persönlicher. Wir fragen einen Chatbot um Rat und dieser bestellt die Pizza, so wird die Google-Suche über den PC überflüssig. Käufe werden automatisch über die Blockchain getätigt. Vor diesem Hintergrund müssen Organisationen agiler werden, die Technologien verstehen und die Prioritäten richtig setzen. Keine einfache Aufgabe.“

Björn Wenzel | Gründer und Geschäftsführer | Lucky Shareman

„Influencer-Marketing funktioniert vor allem, wenn die Zusammenarbeit nicht auf leeren Versprechungen beruht. Das gilt aus Agentursicht sowohl für den Kunden als auch für den Influencer. Neben einem fairen Umgang spielen daher auch Prognosen, die nicht auf Wünschen, sondern Zahlen und Fakten beruhen, eine wichtige Rolle.“

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